Sonntag, 30. September 2007

Veranstaltungshinweis: Themenabend "Qualität im Journalismus", München, 10.10.2007

Die Fachgruppen Junge Journalisten und Online-Journalisten des Bayerischen Journalisten-Verbands (BJV) laden am Mittwoch, 10. Oktober 2007, zu einer Veranstaltung "Qualität im Journalismus" ein. Es sind auch Nicht-Mitglieder recht herzlich dazu eingeladen.

"Qualität im Journalismus definieren zu wollen, gleicht dem Versuch, einen Pudding an die Wand zu nageln", sagt Journalistik-Professor Stephan Russ-Mohl. Wir sind der Meinung: man sollte es zumindest versuchen! Darum laden die Fachgruppen Junge Journalisten und Online-Journalisten gemeinsam zum Themenabend "Qualität im Journalismus" ein.

Nach kurzer Einleitung durch die Fachgruppenvorsitzenden diskutieren wir mit den Teilnehmern darüber, was Qualität bedeutet und ob es im deutschprachigen Raum überhaupt noch Qualitätsjournalismus gibt. Unsere Diskutanten sind:
  • Christian Jakubetz, Journalist, Berater und Dozent (u.a. Deutsche Journalistenschule), Blogger, München, Arnstorf
  • Rainer Meyer alias Don Alphonso, Blogger (Rebellen ohne Markt, Blogbar) und Journalist, Ingolstadt
  • Peter Orzechowski, Dozent an der Akademie der Bayerischen Presse und freier Journalist, München
  • Moritz Stranghöner, Lokalchef der "BILD" München
Es moderiert Thomas Mrazek (Dominik Grau musste leider wegen eines beruflichen Termins absagen). Die Veranstaltung ist nicht teilnehmerbeschränkt, es ist keine Anmeldung erforderlich.

Die Veranstaltung findet im Presseclub München statt. Der Presseclub ist direkt gegenüber dem Rathaus, am Marienplatz 22. Der Eingang befindet sich in der Gastwirtschaft "Am Marienplatz" (früher "Zum Ewigen Licht"), dort benutzen Sie den Aufzug. Beginn ist um 19.30 Uhr s.t.

Donnerstag, 27. September 2007

Myheimat: Stadtgeflüster mit Gewinn

myheimat_screenshotMit Bürgerjournalismus Geld zu verdienen schien bislang unmöglich. Die Augsburger Internet-Plattform MyHeimat schafft es mit ihren Print-Ausgaben.

Hier ist die Welt noch in Ordnung! Zu dieser blumigen Erkenntnis könnte man kommen, wenn man eine der 17 im Print-Ausgaben von MyHeimat angeschaut hat. Fast auf allen Seiten geht es heimatlich, heiter und optimistisch zu. Klein Kostprobe aus dem Überschriftenkanon: „Inline-Skaten beim DAV – bunt und vielseitig“, „Farbenfrohe ‚Neue Mitte’“, „Musikalischer Frühling hält Einzug“. Politische Themen, Unglücksmeldungen, kritische Berichte oder aufwändig recherchierte Artikel findet der Leser kaum in den Heften, die alle im Augsburger Raum erscheinen. Das höchste der Gefühle sind Interviews mit dem Bergsteiger Reinhold Messner oder eine Plauderei mit der Ex-CSU-Grande Theo Waigel. Wer beim Stichwort Bürgerjournalismus auf emanzipatorische Beiträge hofft, ist bei MyHeimat an der falschen Adresse.

Von Online zu Print

Typische Anzeigenblätter halt, mag man jetzt vermuten. Doch schon allein in Format und Material heben sich diese Printprodukte ab: Im Vierfarbdruck und gefälligem Layout erscheinen sie in A4-Größe. Die Hefte werden in bayerisch-schwäbischen Kleinstädten wie Neusäß, Krumbach, Schrobenhausen und Meitingen in einer Auflage von insgesamt 120.000 Exemplaren monatlich kostenlos verteilt. Als Titel dient jeweils der Ortsname im Genitiv, also beispielsweise „Meitinger“. Der Untertitel gibt einen Hinweis auf die Herkunft: „Die besten Meitinger Beiträge von www.myheimat.de“.

Bürgerreporter

Unter der Web-Adresse schreiben und fotografieren ausschließlich so genannte Bürgerreporter. Sie stellen ihre Texte und Bilder auf einer Weblog-ähnlichen Plattform online. Einige Artikel schaffen es von der Online- in die Printausgabe. Als Herausgeber des Portals und der Hefte sowie als Werbevermarkter agiert die Augsburger Gogol Medien GmbH & Co. KG. Umsätze generiert die Firma mit ihren 15 festangestellten Mitarbeitern durch Anzeigen und PR-Texte in den gedruckten Magazinen.

Geschäftsführer Martin Huber hat mit dem lokalen Publizieren nach eigenen Angaben „schon viel Erfahrung gesammelt“. Als Student gründete er 1994 mit Freunden das „Gersthofer Stadtmagazin“. „Das lief so nebenbei“, erzählt der 32-Jährige, inzwischen promovierter Betriebswirt. Seinen Erfahrungsschatz vertiefte Huber unter anderem an der Sloan School of Management des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Auf die Idee, eine offene Bürgerplattform zu gründen, sei er 2003 mit zwei Mitstreitern gekommen. Ob es Vorbilder gab? Huber nennt die südkoreanischen OhmyNews und den US-amerikanischen Dienst Backfence.com. Generell seien „die Entwicklungen in den USA natürlich besonders wichtig.“

Um mit diesen Ansätzen etwas auf dem deutschen Markt zu erreichen, braucht es laut Huber vor allem eins: Heimat: „MyHeimat zeigt, was die Region für jeden lebenswert macht. Unsere Nutzer zeigen auf authentische Weise und emotional ansprechend, was sie an ihrem Lebensumfeld besonders schön und erwähnenswert finden“, sagt er.

Dieses Konzept sei vor allem für Kleinstädte mit Einwohnerzahlen zwischen 10.000 und 50.000 geeignet. Neben diesen soziodemografischen Voraussetzungen nennt Huber die Technik in Form eines „bruchfreien Workflows“ als weiteren Baustein seines publizistischen Konzepts: Die von den Nutzern am meisten gelesenen, kommentierten und weiterempfohlenen Artikel schaffen es in das monatlich erscheinende Heft. Durch ein selbstentwickeltes Publikationssystem sei die Produktion weitestgehend automatisiert. Aber auch die ausgefeilteste Technik bringt beim Thema nutzergenerierter Inhalte freilich wenig, wenn die Nutzer kein Vertrauen in das jeweilige Medium haben und wenn es nur geringe Anreize für eigene Veröffentlichungen gibt. „Man muss die größtmögliche Transparenz gegenüber seiner Community ermöglichen“, erklärt Huber, hier müsse „ständig mit Fingerspitzengefühl optimiert werden.“

Auch im Web 2.0: Print wirkt

Huber sieht in der Papierausgabe „eine Veredelungsstufe: Print wirkt und hat bei unserer Zielgruppe eine hohe Wertigkeit.“ Zu jedem gedruckten Beitrag erscheint ein Autorenfoto, was letztlich die Mühe der kostenlosen Schreiber und Fotografen belohne und bei der Zielgruppe besonders gut ankomme: „Den Autor oder die Autorin kennt man meistens.“ Damit die Anzeigen der örtlichen oder regionalen Kunden auch ihre Zielgruppen erreichen, hat sich MyHeimat einen maximalen Werbeanteil von 50 Prozent auferlegt. „Alle Anzeigen haben Textanschluss und gehen nicht in einer Anzeigenwüste unter“, sagt Huber.

Die Werbeeinnahmen sind das A & O des Unternehmens. Dementsprechend ist auch die personelle Besetzung: Für den Betrieb sind acht Verkäufer zuständig, außerdem zwei Producer – eine Mischung aus Koordinator und Moderator – und zwei Layouter, die vor allem den Anzeigensatz bearbeiten. Im Entwicklungsteam arbeiten drei IT-Entwickler, zwei Redakteure und ein Grafikdesigner. Auch die Stellenanzeigen im Firmenblog sprechen eine klare Sprache. Gesucht werden aktuell: Sales-Manager, Medienberater, Call-Center-Agenten, Anzeigenverkäufer und ein IT-Entwickler. Die beschäftigten Redakteure hätten selbstverständlich journalistische Erfahrung, sagt Huber.

Rund 4.000 Nutzer haben sich bei MyHeimat registriert. Huber schätzt, dass etwa ein Drittel „sehr aktiv“ sei, ein Drittel „mäßig aktiv“ und ein weiteres Drittel nur selten oder gar nicht mehr engagiert sei. Dabei seien etwa im Vergleich zu Bilder-Communities, wo hauptsächlich 14- bis 19-Jährige aktiv seien, bei MyHeimat alle Altersschichten vertreten. Huber ist überzeugt: „Wir bilden damit die Region ab.“

Keine Konkurrenz

Zum Vergleich: Die bundesweit agierende Readers Edition hatte im Sommer 2006 für Aufsehen gesorgt, als das Projekt um die kostenlose Mitarbeit von 20 Millionen Redakteuren warb. Damals gehörte die Readers Edition noch zur Berliner Netzeitung. Seit Januar ist sie eigenständig in der BF Blogform Social Media GmbH des ehemaligen Netzeitung-Chefredakteurs und Geschäftsführer Michael Maier organisiert. Beim Medienforum NRW im Juni nannte Readers Edition-Mitarbeiterin Marie Naumann aktuelle Zahlen, wonach derzeit 400 Autoren registriert seien, von denen nur 30 regelmäßig Artikel schreiben. Wie sich die Readers Edition in Zukunft finanzieren wird, ist noch immer ungeklärt. Indes scheint sich MyHeimat durch sein konsequent auf die Region maßgeschneidertes Angebot und die Druckausgabe etabliert zu haben.

Interessant, aber kein Mitbewerber

Am meisten überschneidet sich das Verbreitungsgebiet der MyHeimat-Magazine mit dem der „Augsburger Allgemeinen“. Dort ist man über das profitable Angebot nicht beunruhigt: „Es ist ein interessantes Bürgerjournalismus-Projekt“, sagt der stellvertretende Chefredakteur Jürgen Marks. Jedoch sei es „keinesfalls ein Mitbewerber für unsere Qualitätszeitung und den stark wachsenden Online-Auftritt unseres Hauses“, erklärt Marks. Defizite in punkto Leserbindung könne er bei seiner Zeitung nicht erkennen: „In unseren Berichten, dem großen Leserbrief-Bereich, dem Online-Forum und unseren beliebten Votings geben wir allen Menschen in unserem Verbreitungsgebiet eine gut hörbare Stimme.“

Martin Huber kann sich vorstellen, dass sein Konzept in Lizenz an Verlage oder Existenzgründer weiterverkauft werden kann. Schließlich gäbe es 1.900 Orte in Deutschland in einer für solche Medien geeigneten Größe. „Mit unserem Konzept können nicht nur Anzeigenerlöse erzielt werden, es kann auch als Kundenbindungsmaßnahme dienen“, sagt Huber. Ob es wirklich Anfragen der Verlagshäuser Holtzbrinck und Burda gegeben habe, wie in einem Blog zu lesen war, möchte er indes nicht kommentieren.

Dieser Artikel erschien zuerst in der Juli/August-Ausgabe des Medienmagazins „Insight".

Weitere Links

bei onlinejournalismus.de im Internet
  • Blog Age: Myheimat.de: Bürgerjournalismus auf dem Mediacamp: Der ehemalige Readers Edition-Projektverantwortliche Peter Schink bloggte beim Jonet-Tag Mediacamp Anfang September 2007 über den Workshop Lokaljournalismus im Web 2.0. Dort war Gogol-Geschäftsführer Martin Huber zu Gast.
  • Upload: Jonettag-Mediacamp: Geld verdienen mit Bürgerjournalismus: Auch Jan Tißler bloggte zu diesem Thema.
  • Tischthema.tv: Interview mit Dr. Matthias Möller, Gogol Medien, vom 26. März 2007 - Video (25 Minuten) bei Sevenload.

Dienstag, 18. September 2007

Journalismus im Zeitalter von Web 2.0 – Coburg, 19. September 2007

Designwerkstatt Coburg

Anbei finden Sie einige Link- und Literaturtipps zu meinem oben genannten Vortrag. Wenn Sie noch Fragen haben, können Sie sich jederzeit gerne an mich wenden.


Ein Flaggschiff des Journalismus

The New York Times
http://www.nytimes.com/

Spiegel Online vom 18.09.07: "New York Times" macht Web-Archiv kostenlos
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,506359,00.html

Die Jagd nach dem Klick

Onlinejournalismus.de vom 19.07.07: Hans-Jürgen Jakobs und der “Journalismus in Gefahr” – ein Nachdenkstück zum Mitklicken
http://www.onlinejournalismus.de/2007/07/19/hans-juergen-jakobs-und-der-journalismus-in-gefahr-ein-nachdenkstueck-zum-mitklicken/

Klicks, Quoten, Reizwörter: Nachrichten-Sites im Internet – wie das Web den Journalismus verändert: Gutachten im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung / Steffen Range; Roland Schweins, Berlin 2007. Download: PDF-Datei, 120 Seiten, 2,3 MB. Gedruckt kann die Broschüre unter folgender E-Mail-Adresse bestellt werden: presse@fes.de Bestellnummer Puma 6054.
http://library.fes.de/pdf-files/stabsabteilung/04417inf.html

Google sei mit uns?

"Journalist" 3/2005: Google sei mit uns
http://netzjournalist.twoday.net/stories/554920/

Homepage Jochen Wegner: Bauer Poppe und die Googleisierung
http://jochen.jonet.org/modules.php?name=News&file=article&sid=119

Stippvisite nach Coburg

Blog Vesteblick vom 13.09.07: Post von der Stadt
http://www.vesteblick.de/?p=420

"Neue Presse" vom 18.09.07: Stadt Coburg will's wissen. Was wollen die Jugendlichen?
http://www.np-coburg.de/nachrichten/lokal/coburg/art2394,709571

Stadt Coburg: Repräsentative Jugendbefragung ist angelaufen
http://www.stadt.coburg.de/dokumente/PMJugendbefragung.pdf

Die Zukunft?

Eurotopics (ein Projekt der Bundeszentrale für Politische Bildung) im September 2007: Im Netz liegt die Zukunft des Gedruckten
http://www.eurotopics.net/de/magazin/online_print_2007_08/zukunft_der_medien/

MyHeimat – Heimat für Bürgerreporter
http://www.myheimat.de/

Ecolot – ein Wirtschaftspresseschau-Portal
http://www.ecolot.de/


Weitere Literaturhinweise
(aus eigener Produktion; weitere externe Literaturtipps finden Sie hier, gerne können Sie natürlich auch anfragen)


Mrazek, Thomas: Anonymes von Insidern. In: journalist 5/2002, S. 48-49. Abrufbar im Internet: http://goa2003.onlinejournalismus.de/webwatch/dotcomtod.shtml.

Mrazek, Thomas: Die Online-Men bitten zur Kasse. In: journalist 7/2002, S. 50-51. Abrufbar im Internet. URL: http://goa2003.onlinejournalismus.de/webwatch/onlinemen.php

Mrazek, Thomas: Entdecker gesucht. Münchens Zeitungen kämpfen mit dem Web. In: BJV-report 6/2002, S. 44-45. Abrufbar im Internet. URL: http://goa2003.onlinejournalismus.de/webwatch/muenchen.php.

Mrazek, Thomas: Wundervolle Berg- und Talfahrt. Das Online-Magazin changeX existiert seit zwei Jahren erfolgreich im Netz. In: BJV-report 1/2003, S. 40. Abrufbar im Internet. URL: http://goa2003.onlinejournalismus.de/changex.shtml und http://www.changex.de/d_a00979.html.

Mrazek, Thomas: I bLog, You bLog, We bLog? Web Log! Mit Online-Tagebüchern pflegen Journalisten Kontakt zu Publikum und Kollegen. In: BJV report, 4/2003, S. 46-47. Abrufbar im Internet. URL: http://goa2003.onlinejournalismus.de/webwatch/weblogs.php.

Mrazek, Thomas: Kommunikative Kundschaft. Foren und Chats. In: journalist, 7/2003, S. 46-47. Abrufbar im Internet. URL: http://goa2003.onlinejournalismus.de/praxis/forenundchats.php.

Mrazek, Thomas: Keine digitale Goldgrube. Gedämpfter Optimismus beim e-paper-Kongress. In: BJV-report 6/2003, S. 24-25. Abrufbar im Internet. URL: http://goa2003.onlinejournalismus.de/webwatch/epaper.php.

Mrazek, Thomas: Verlierer im Netz. In: journalist 6/2004, S. 39-40. Abrufbar im Internet: http://goa2003.onlinejournalismus.de/webwatch/verliererimnetz.php.

Mrazek, Thomas: Online-Redakteure im Wartestand – "Chronische Existenzangst". In: journalist 9/2004, S. 54. Abrufbar im Internet: http://goa2003.onlinejournalismus.de/praxis/existenzangst.php.

Mrazek, Thomas: Blogs – (k)ein Alptraum für (Online-)Journalisten. URL: http://goa2003.onlinejournalismus.de/buchtipps/blogs.php. Aus: onlinejournalismus.de. URL der Startseite: http://www.onlinejournalismus.de. Stand: 04.10.2004.

Mrazek, Thomas: "Kein Investmentbanker-Modell". Interview mit Spiegel Online-Chefredakteur Mathias Müller von Blumencron. URL: http://www.politik-digital.de/edemocracy/netzkultur/interview_blumencron1004.shtml und http://goa2003.onlinejournalismus.de/webwatch/interviewblumencron.php. Aus: politik digital und onlinejournalismus.de. URL der Startseiten: http://www.politik-digital.de und http://www.onlinejournalismus.de. Stand: 26.10.2004.

Mrazek, Thomas: Der Küchenzuruf hat Konjunktur. Nutzwertjournalismus bietet Potenziale für Medien und Journalisten. In: BJV report 1/2005, S. 26-27. Abrufbar im Internet. URL: http://www.andreas-eickelkamp.de/bjv-Report_200501_26-27.pdf.

Mrazek, Thomas: Google sei mit uns. In: journalist 2/2005, S. 48-49. Abrufbar im Internet. URL: http://netzjournalist.twoday.net/stories/554920/.

Mrazek, Thomas: Keine Angst vor Weblogs ... In: BJV report 3/2005, S. 23. Im Internet abrufbar. URL: http://netzjournalist.twoday.net/stories/926441.

Mrazek, Thomas: Oft wie das fünfte Rad am Wagen. Immer noch blicken viele Journalisten auf ihre Online-Kollegen herab. In: BJV report 3/2005, S. 22. Im Internet abrufbar. URL: http://netzjournalist.twoday.net/stories/926441.

Mrazek, Thomas: "Am Kassenhäuschen sitzen andere". VBZV-Geschäftsführer Holger Paesler über Zeitungen im Internet. In: BJV report 3/2005, S. 20-21. Im Internet abrufbar. URL: http://netzjournalist.twoday.net/stories/926441.

Mrazek, Thomas: Entwicklung verschlafen. Zehn Jahre Online-Journalismus – kein Grund zu feiern. In: BJV report 3/2005, S. 18-21. Im Internet abrufbar. URL: http://netzjournalist.twoday.net/stories/926441.

Mrazek, Thomas: Lizenzbestimmungen. Wikipedia – viel genutzte Quelle. In: journalist, 8/2005, S. 46-47. Abrufbar im Internet. URL: http://netzjournalist.twoday.net/stories/890885/.

Mrazek, Thomas: Schwer ist leicht was. Wenn Journalisten auch noch bloggen müssen ... URL: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20956/1.html. Aus: Telepolis. URL der Startseite: http://www.telepolis.de. Stand: 20.09.2005.

Mrazek, Thomas: Podcasting: Die Wiedergeburt des Radios. Gezielt gutes hören als Gegenentwurf zum Plätscherfunk. In: BJV-report 5/2005, S. 17-18. Abrufbar im Internet. URL: http://www.onlinejournalismus.de/2006/02/11/podcasting-die-wiedergeburt-des-radios/.

Mrazek, Thomas: Ungebetene Kritiker. In: journalist 1/2006, S. 44-46. Abrufbar im Internet. URL: http://netzjournalist.twoday.net/stories/1347816/ und http://www.onlinejournalismus.de/2006/02/04/ungebetene-kritiker/

Mrazek, Thomas: Weblogs: Keine "Klowände im Internet". In: BJV report 2/2006. Abrufbar im Internet. URL: http://www.bjv.de/go/bjv/db/news/_auto_2370498.xhtml.

Mrazek, Thomas: Bürgerteilnahme kann zu einem besseren Journalismus führen. Medienberaterin Katja Riefler über die guten Seiten der Partizipation. In: BJV report 4/2006, S. 20. Abrufbar im Internet. URL: http://static.twoday.net/netzjournalist/files/buergerjournalismus.pdf

Mrazek, Thomas: Willkommene Amateure. Billige Digitaltechnik macht Laien zu billigen Reportern. In: BJV report 4/2006, S. 18-19. Abrufbar im Internet. URL: http://static.twoday.net/netzjournalist/files/buergerjournalismus.pdf

Mrazek, Thomas: Zeitungs-TV per Videoclip. In: journalist 2/2007, S. 50-51. Abrufbar im Internet: http://netzjournalist.twoday.net/stories/3281415/.

Mrazek, Thomas: Kollaborativer Kokolores. In: Berliner Journalisten, 1/2007.

Mrazek, Thomas: Die Welt steht Kopf. In: SonntagsZeitung, 11.03.2007, S. 112. Abrufbar im Internet. URL: http://www.onlinejournalismus.de/2007/04/02/die-welt-steht-kopf/.

Mrazek, Thomas: Schlaglöcher im Internet. In: Drehscheibe, 3/2007, S. 22.

Mrazek, Thomas: Fingerübungen. Titelgeschichte "Weblogs und Journalisten". In: journalist 7/2007, S. 10-13.

Mrazek, Thomas: Aufklärung und Spielwiese. Bloggende Journalisten in Deutschland. In: journalist 7/2007, S. 16-18.

Mrazek, Thomas: Watchblog ging vom Netz. In: journalist 7/2007, S. 18.

Mrazek, Thomas: Ein Herz für Pimpfe. Wie mit Bürgerjournalismus Geld zu verdienen ist. In: BJV report 4/2007, S. 21-23.

Mrazek, Thomas: Stadtgeflüster mit Gewinn. In: Insight 8/2007, S. 14-16.

Mrazek, Thomas: Im Online-Journalismus ist wieder was los. In: SonntagsZeitung, 01.07.2007, S. 100.

Mrazek, Thomas: Qualitätsjournalismus nach sueddeutsche.de-Art. In: Berliner Journalisten, 9/2007, S. 76-78.

Mrazek, Thomas: Millionenschweres Provisorium. In: journalist 9/2007, S. 64-66.

Mrazek, Thomas: Im Netz liegt die Zukunft des Gedruckten. Aus: Eurotopics. URL der Startseite: http://www.eurotopics.net. Stand: 15.09.2007. http://www.eurotopics.net/de/magazin/online_print_2007_08/zukunft_der_medien/

Dienstag, 4. September 2007

Artikel: Im Netz liegt die Zukunft des Gedruckten

Zwischendurch der Hinweis auf einen Artikel von mir, der gestern online bei Eurotopics (ein Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern) erschienen ist: Im Netz liegt die Zukunft des Gedruckten. Schade, dass das Magazin keine Links setzt, vermutlich liegt dies daran, dass die Artikel ins Englische (The future of print media is in the net) und Französische (C'est sur l'internet que se trouve l'avenir de l'imprimé) übersetzt werden und die Nutzer dort kaum etwas mit den Links anfangen können.

Montag, 20. August 2007

jonet-Tag Mediacamp am 8. September in Hamburg

jonet-Tag MediacampNormalerweise publiziere ich hier ja keine Pressemitteilungen, in diesem Fall mache ich es gerne und auch ein wenig in eigener Sache. Der dritte jonet-Tag findet in ein paar Wochen in Hamburg statt. Ich freue mich darauf.




jonet lädt Medienmacher zum Netzwerktag nach Hamburg
Die Zukunft der Medien steht im Fokus des dritten jonet-Tags


Muss Journalismus angesichts von „Heuschreckenverlagen“, Bürgerjournalismus und
Web 2.0 neu definiert oder einfach nur bewahrt werden? Welche Risiken und Chancen der rapide Medienwandel für Journalisten birgt, darüber diskutieren Medienmacher und Wissenschaftler in der Handelskammer Hamburg beim jonet-Tag Mediacamp am Samstag, den 8. September.

Das jonet-Tag Mediacamp ist ein Netzwerktag für Medienschaffende. Zahlreiche Experten aus verschiedenen Medienbereichen werden erwartet, darunter die Chefredakteure von Focus Online, WAZ Online, dpa-infocom und Zeit Online.

Workshops bieten zusätzliche Anregungen und Diskussionsstoff, unter anderem zu Themen wie Netzsicherheit, Features von Zeitungswebsites, Recherche ohne Google, Umgang mit Whistleblowing und Corporate Publishing im Web 2.0.

Medienschaffende, auch angehende, können sich anmelden zum „jonet-Tag Mediacamp“ unter www.jonet.org/jonettag2007. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro, enthält ein Mittagessen und muss vor der Veranstaltung überwiesen werden. Eine Mitgliedschaft im jonet ist nicht erforderlich. Anmeldeschluss ist der 27. August 2007.

Initiatoren des alle zwei Jahre stattfindenden jonet-Tags sind Mitglieder des jonet, dem größten deutschsprachigen Journalisten-Netzwerk seiner Art. Seit 1994 diskutieren seine inzwischen über 3000 Mitglieder aus allen Mediensparten, aus Verbänden und Bildungseinrichtungen per Internet über Branchenthemen.

Mehr Infos zu Programm und Inhalten unter www.jonet.org/jonettag2007.

Hamburg, 20. August 2007

Pressekontakt: Anja Kirchberg, Telefon 040 – 32 50 68 80
E-Mail: ak (at) kirchberg-kommunikation.de

alles finden

 

alles draußen

Diigo

Übermedien: +++ EIL +++ 10 Jahre Übermedien +++
Seit Januar 2016 decken wir Fehler und problematische...
2026/01/13 09:01
Meedia: KI-Avatar von Jörg Kachelmann präsentiert Wetter bei...
Der kleine TV-Sender Studio 47 aus Duisburg lässt seine...
2026/01/13 08:56
DWDL.de: Kommt es bei der Förderreform endlich zu einem Durchbruch?
Seit Jahren wartet die Branche auf eine große Reform...
2026/01/13 08:53
Kress: Die meistzitierten Medien 2025: Bild bleibt Taktgeber...
Roland Schatz und sein Media Tenor-Team haben zwischen...
2026/01/13 08:52

alles neue

ich
Das Blog Thomas Mrazek ist der +++ netzjournalist...
Netzjournalist - 2025/11/11 17:33
Wo geht’s lang im Online-Journalismus?...
Dieses Blog ruht. Etwas. Natürlich biete ich Ihnen...
Netzjournalist - 2023/05/20 07:56
Quellen finden ist nicht...
Es wird mit der Zeit immer schwieriger, gute Nachschlagewerke...
i-favoriten - 2018/08/18 06:11
Hardy Prothmann entschuldigt...
Hardy Prothmann entschuldigt sich https://www.facebook. com/hardy.prothmann/posts/ 10152634060500489 Ein...
Sven Temel (Gast) - 2014/08/21 08:11
Wow
Ich habe dieses Werk erst kürzlich entdeckt und war...
Leser (Gast) - 2013/09/04 20:59

alles seit

Online seit 7627 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 2026/01/07 16:06

alles damit


artikel
banales
bjv
blog-literatur a-m
blog-literatur n-z
djv
fhd-oj
ich
ifkw-lmu
impressum
notabene
oj-literatur
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren